WEITERLESEN
Petersberg soll Bürgerberg bleiben
Der Erfurter Petersberg soll auch in Zukunft uneingeschränkt allen Bürgern zur Verfügung stehen. Das ist die gemeinsame Position der beiden SPD-Ortsvereine Erfurt-Altstadt und Erfurt-West.
Das ist die gemeinsame Position der beiden SPD-Ortsvereine Erfurt-Altstadt und Erfurt-West. Nach einem Rundgang und dem Besuch der Defensionskaserne ist für die Genossen klar: Die Landesentwicklungsgesellschaft als Eigentümerin sollte gemeinsam mit der Stadt ein Konzept zur öffentlichen Nutzung entwickeln. Dabei dürfe der gegenwärtig geltende Rahmenplan nicht geändert werden. Die Sozialdemokraten appellieren deshalb an die Landesregierung, keine Nutzung zu unterstützen, die den Petersberg zu einer geschlossenen Veranstaltung machen würde.
Die mit dem Bürgerpark begonnene Entwicklung hin zu einer offenen und allgemeinen Nutzung durch Besucher und Einwohner der Landeshauptstadt müsse auch bei der künftigen Ausgestaltung der Defensionskaserne konsequent fortgesetzt werden.
Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, haben die beiden Ortsvereine einen entsprechenden gemeinsamen Beschluss gefasst und werden sich in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig mit der Zukunft des Petersberges beschäftigen. Geplant sind dazu zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Kommunal- und Landespolitik ebenso wie mit Kulturschaffenden und interessierten Bürgern. Auch die bereits vorliegenden studentischen Entwürfe sollen Eingang in die Überlegungen finden. "Eines ist für uns Sozialdemokraten aber nicht verhandelbar: eine schleichende Privatisierung des Areals", so der Landtagsabgeordnete Peter Metz und Harald Klatt, Vorsitzende der beiden innerstädtischen Ortsvereine der Erfurter SPD.


