Nach der Sitzung des SPD-Kreisvorstandes, zeigte sich der SPD-Vorsitzende Dr. Holger Poppenhäger hoch zufrieden mit dem Wahlausgang der Stadtratswahl vom vergangenen Sonntag.
„Es ist uns gelungen, den Menschen die Erfolge der vergangenen drei Jahre gut zu vermitteln, so ist zum Beispiel das kostenlose Mittagessen in Kindertageseinrichtungen ein wichtiger Wahlgrund für die SPD gewesen. Mit dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein haben wir zudem eine Repräsentationsfigur, der die Erfurterinnen und Erfurter vetrauen. Natürlich hat auch die Ablehnung von Konsequenzen für die Stadtwerkegeschäftsführer durch CDU und Linkspartei seinen Teil zum Wahlergebnis beigetragen. Mit dieser Entscheidung haben beide Parteien diese Grundsatzentscheidung natürlich auch zu einen wichtigen Thema für die Wahl gemacht. Die klare Postition von Oberbürgermeister und SPD hat an dieser Stelle sicher überzeugt."
Das die Erfurter SPD auch unabhängig von der Stadtwerke-Diskussion gut bei den Menschen ankommt, haben sowohl das im Vergleich beste Thüringer SPD-Ergebnis bei der Europawahl und vor allem die Erfolge bei den Ortsteilbürgermeisterwahlen gezeigt. Einziger Wermutstropfen war hier das Scheitern von Gerhard Schilder in Vieselbach, der trotz seiner hervorragenden Arbeit der letzten Jahre nicht wiedergewählt wurde.
Beim Umgang mit der Stadtwerke-Pensions-Affäre setzt die SPD nun auf die Mehrheiten im neuen Stadtrat. „Die Menschen haben hier mit ihrer Wahl eine klare Aussage getroffen und wir setzen darauf, dass der neue Stadtrat in diesem Sinne agieren wird." so Poppenhäger abschließend. Mit Blick auf die Landtagswahlen möchte die Erfurter SPD ihren Teil zum Erfolg von Christoph Matschie und der SPD Thüringen beitragen und strebt den Gewinn der vier Direktmandate in Erfurt an.