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20.05.2009 | 05:42 Uhr
Neue Perspektiven für den Nord-Park in Erfurt
Der Nordpark in Erfurt ist mit über 9 ha. der größte innerstädtische Park in der Landeshauptstadt. Dieser wurde im Jahre 1938 gärtnerisch gestaltet und in den 70er Jahren durch großzügige Wiesenflächen erweitert.
Im Bereich des Nordparks befinden sich unter anderem die Lutherschule und das 2006 stillgelegte „Erfurter Nordbad“. Die baulich bedingte Schließung des Nordbades fiel auf heftige Gegenwehr vieler Erfurter Bürgerinnen und Bürger. Die Einzelbemühungen der Bürger, das Nordbad zu retten waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
Der SPD-Ortsverein Ilversgehofen nahm sich dieser Problematik an und forcierte die Gründung eines Förderverein zur Rettung des „Erfurter Nordbades“. Im Vorfeld dieser Gründung hat der SPD Ortsverein Ilversgehofen zu einigen Info-Veranstaltungen eingeladen, um die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand zu informieren.
Im Mai 2007 kam es dann zur Gründung des Fördervereines. Als Vorsitzende wurde unser Ortsvereinsmitglied Beate Weiser gewählt. Nach einem langen und zähen Kampf wurde schließlich die Sanierung des Erfurter Nordbades beschlossen.
Mit der Sanierung des Erfurter Nordbades wird der Erfurter Nordpark erheblich aufgewertet. Jetzt sind gute Konzepte gefragt, um den Park noch attraktiver zu gestalten. Die gute Lage zum Klinikum und der Universität im Westen sowie zur Gera im Osten, muss genutzt werden. Hierbei sollte auch das Radwegenetz der Stadt Erfurt noch verbessert werden. Der Nordpark muss mittelfristig zu einem Erholungspark für alle Erfurter Bürger ausgebaut werden.


