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28.07.2009 | 15:52 Uhr
Thüringen verdient mehr!
Über viele Jahre hat die CDU-Landesregierung die Mär von den Vorteilen des Billiglohnlandes gepredigt. Inzwischen sind die Löhne im Freistaat auf dem niedrigsten Niveau in Deutschland angekommen. So verdient der Durchschnittsverdiener lediglich 72% des westdeutschen Mittellohns.
Nicht nur das die Kaufkraft in Thüringen massiv unter dieser Politik gelitten hat, auch viele Fachkräfte haben das Land gen Westen und in die Nachbarländer Sachsen und Sachsen-Anhalt verlassen. Vor allem junge Menschen kehren dem Freistaat den Rücken und sind meist für immer für Thüringen verloren. Auch auf Bundesebene verweigert sich die CDU einem gesetzlichen Mindestlohn. Die Thüringer Landesregierung folgt der Bundeskanzlerin dabei in Nibelungentreue.
Die SPD wird im Fall der Regierungsübernahme am 30. August zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um dem Niedriglohngebiet Thüringen beizukommen. Geplant ist unter anderen ein Thüringer Mindestlohngesetz, das Tariftreue bzw. Mindestlohn bei der Erlangung öffentlicher Aufträge voraussetzt. Außerdem wird der neue Ministerpräsident Christoph Matschie aktiv werden und mit Gewerkschaften und Arbeitgebern Strategien entwickeln, die ein dauerhaft höheres Lohnniveau im Freistaat schaffen und damit vor allem jungen Familien eine Zukunft in Thüringen ermöglichen.
Flugblätter, Hintergundinfos und Unterschriftenlisten zur Mindestlohnkampagne findet sich auf der Kampagnenseite der SPD Thüringen. Eindrücke von der Auftaktveranstaltung hier.


