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16.03.2010 | 11:03 Uhr
Auf gutem Weg
Seit etwas mehr als 100 Tagen ist die SPD an der Thüringer Landesregierung beteiligt. In dieser Zeit haben wir – neben schwierigen Haushaltsverhandlungen – auch bereits zentrale Punkte unseres Regierungsprogramms und des Koalitionsvertrages angepackt.
Genannt seien nur die Abschaffung der Verwaltungsgebühren an den Hochschulen und das neue Kita-Gesetz. Das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus und die Verbesserung der Situation der Sozialgerichte haben wir in Angriff genommen. Wir sind bestrebt, den neuen sozialen und ökologischen Kurs in der Thüringer Politik sichtbar zu machen!
Auch der Landesparteitag der SPD in Ilmenau am 6.3.2010 hat einen positiven Verlauf genommen und gute Ergebnisse erbracht.
Das gilt zum einen für die weitere inhaltliche Positionierung der SPD. Genannt seien hier beispielhaft die Beschlüsse „Fortschritt und Gerechtigkeit – Perspektiven für Wachstum, Arbeit und Innovation“, in dem die Politik für eine solidarische Mehrheit in unserem Land beschrieben wird oder auch der Erfurter Antrag „Eine neue soziale Agenda für Deutschland“, durch den die Gründung einer sozialpolitischen Programmkommission mit dem Ziel der Schärfung des Profils der Thüringer SPD beschlossen worden ist.
Aber auch die personalpolitischen Ergebnisse des Parteitags sind erfreulich, da sie die
Chance bieten, die in den letzten Jahren bestehenden Konflikte innerhalb der Landespartei in den nächsten zwei Jahren weiter zu verringern. Dazu kann insbesondere auch die Wahl von Andreas Bausewein zum stellvertretenden Landesvorsitzenden beitragen. Die SPD Thüringen ist aufeinander zugegangen.
Dieser Tage gibt es schließlich für die Sozialdemokratie auch wieder einiges zu Feiern. Mit einer Veranstaltung unter Beteiligung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Gedenken an den 40. Jahrestag des Besuchs von Willy Brandt in Erfurt, wird am 18. März der neuen Ostpolitik des Friedensnobelpreisträgers gedacht, die die Menschen in Deutschland und Europa ein großes Stück näher zusammen gebracht hat.


