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01.08.2011 | 10:48 Uhr
Erfurter Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nach Terroranschlag in Norwegen tief erschüttert
Mit Entsetzen haben wir die schrecklichen Bilder der Anschläge in Oslo und Utoya im Fernsehen mitverfolgt. Wir alle sind nach diesem furchtbaren Terroranschlag in Norwegen tief erschüttert.
In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken und unser Mitgefühl bei all jenen Angehörigen, die den schmerzlichen und vollkommen sinnlosen Verlust eines geliebten Menschen zu beklagen haben. Wir trauern mit ihnen. Zugleich verurteilen diesen abscheulichen, hinterhältigen und kaltblütigen Anschlag, dem vor allem so viele junge Menschen zum Opfer gefallen sind. Er ruft insbesondere bei uns in Erfurt schmerzhafte Erinnerungen wach.
Wie wir mittlerweile wissen, zielten die beiden Anschläge gegen das sozialdemokratische Jugend-Ferienlager und die sozialdemokratische geführte Regierung vor allem auf das weltoffene und tolerante Gesellschaftsmodell Norwegens, das vom Gedanken gegenseitiger Achtung und Solidarität gegenüber den Mitmenschen, unabhängig von politischer Überzeugung, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung getragen ist.
Vor diesem Hintergrund sind wir immer wieder dazu aufgerufen, für unsere freiheitlichen Werte einzustehen, wachsam zu sein und eine Kultur des Hinschauens zu entwickeln. Rassismus und Menschenfeindlichkeit darf in unserer Gesellschaft kein Raum gegeben werden. Dort, wo sie auftauchen, müssen sie bereits im Keim erstickt werden.
Die Gemeinschaft aller Demokratinnen und Demokraten, die Festigkeit in ihren Überzeugungen wird allemal stärker sein als der menschenverachtende Hass, der aus solchen Taten wie dem Terroranschlag in Norwegen spricht.


